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Karl Metz

Karl Metz

Gründer der Freiwilligen Feuerwehr

Plakette am Haus des Karl Metz
Firma Metz in Karlsruhe

Feuer ist eine der größten Gefahren für eine Stadt. Das war schon zu der Zeit der Römer und so ist es auch heute. Bei einem Brand mußte die gesamte Bevölkerung helfen beim löschen. Jeder Bürger hatte dafür zu sogen, daß was er zum Löschen benötigte (Ledereimer und Axt) im Hause vorhanden war. Sobald der Türmer den Alarm gab und die rote Fahne am Kirchturm hing, begab man sich hin, um gemeinsam die Lage in den Griff zu bekommen und das Feuer zu löschen. Wenn es nicht gelang, war die ganze Stadt in Gefahr und damit auch das Hab und Gut jedes einzelnen. Man half sich so gut es ging. Aus diesem wohlgemeintem durcheinander entstanden sogenannte Bürgerwehren die die Aufgaben hatten solche Begebenheiten zu organisieren und ordentlich abzuwickeln. Es waren Vereine freiwilliger Helfer, die in Uniform den Einsatz übten. Diese Burgerwehren dienten am Anfang des paramilitärischen Auftretens der Bürger zu verschiedenen Anlässen, und auch zur Unterstützung der Polizei. Sie entstanden in einer Zeit, in der Uniformen und alles militärische modern war. Aus diesen Corps entstanden die Feuerwehr als feste Einrichtung einer Stadt , und die Freiwillige Feuerwehr in kleineren Ortschaften in denen das Geld nicht reichte eine bezahlte fest angestellte Truppe zu besitzen. Als Gründer der Freiwilligen Feuerwehr sieht man heute Karl Metz, ein Heidelberger Spritzenfabrikant. (1818 in Heidelberg geboren) Er kam in seinen jungen Jahren als Mechaniker im Elsass mit den Sapeur Pompiers und der Nationalgarde zusammen, die sich um die Brandbekämpfung kümmerten. 1842 lies er sich als Spritzen Fabrikant in Heidelberg nieder. Als Ingenieur entwickelte er kleine handliche Feuerspritzen, und um den Verkauf der Geräte zu fördern, hat er die Käufer in der Nutzung der Geräte unterrichtet. Seine Spritzen waren sehr effektiv im vergleich zu dem was auf dem Markt zu haben war und somit wurde er über die Landesgrenzen bekannt. Er Gründete bei Lieferung seiner Waren auch gleichzeitig Löschvereine und stattete sie dann entsprechend aus. Durch seine Tätigkeit kam er zusammen mit Christian Hengst in Karlsruhe (1848) und mit ihm zusammen gründete er den ersten "Pompier Corps" in dem Hengst die Leitung als Kapitän übernahm. Die Statuten und die von Metz entwickelten Spritzen wurden zu wahren Rennern der Feuerwehren bzw. Pompier Corps, und sie würden Exportschlager aus Badischen Landen. Die Badischen Löschvereine und Corps wurden die bekanntesten, aber es gab auch schon 5 andere Corps in anderen Teilen des Landes, sie waren somit nicht die ersten. Mit seinen Produkten und Ideen nahm Metz an der Pariser Weltausstellung teil und gewann einen Preis. Engagierte sich in der Stadtpolitik, und starb mit 59 Jahren. Nach seinem Tod wurde die Fabrik verkauft und ging nach Karlsruhe. Dort werden heute noch Feuerlöschfahrzeuge unter dem Namen METZ hergestellt.

Denkmal beim Fauler Pelz

Haus von Karl Metz

Haus in dem Karl Metz wohnte

Fire is one of the greatest dangers to a city, This was already the case in the times of the romans and is still valid today. In case of a fire, the whole population had to help to put it out. Every Family had to have fire fighting equipment handy, a leather bucket and an Axe. As soon as the bells rang the fire alarm, and the red flag flew on the church tower, all would gather to put the fire out. If they were not able to, the whole town and therefore every persons possessions and lives were in danger. People tried to help each other. Out of this disorganized and well meaning group of people evolved the so called citizens brigade. Who started to organize and put order in this whole business. Eventually Fire brigades developed. They formed associations , wore uniforms and acted publicly and assisted the Police.  They formed in a time uniforms and paramilitary organization were very popular. Out of these associations appeared the official firefighters. And the voluntary firefighters in small towns as a permanent fixture. Karl Metz is honored as the founder of the voluntary fire brigades, an engineer and owner of a company for spray nozzle. Born in Heidelberg 1818. As a young man as a mechanic in the alsace region he came into contact with the Sapeur Pompiers and the national guard, which were uncharged of putting out fires. 1842 he settled in heidelberg making and designing water throwers. He developed small and effective fire fighting equipment and in order to boost sales of his product, he taught the buyers how to use and apply them. His nozzles were very effective compared to what was on the market at those times, and so he became well known. Delivering his goods he also founded fire fighting brigades and sold them the needed materials. The badensian fire fighting brigades became quite well known as the best. With his products and ideas he went to the Paris World Fair and won a prize. He was very engaged in the politics of Heidelberg and died at the age of 59 years. After his death his family sold the company to Karlsruhe, where still today fire engines are produced with his name as a trademark.
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Update: November 2017

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